NWZ-Artikel - Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

1892 - 125 Jahre - 2017

Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

Direkt zum Seiteninhalt

NWZ-Artikel

NWZ-Artikel "Einsatz mit Forken und Gummistiefeln"
Öffentliche Reaktion des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

Mit diesem Feuerwehreinsatz und dem NWZ-Artikel zeigt sich womöglich die große Gefahr der Viren-Weiterverbreitungsmöglichkeit aus den Wirtschaftsgeflügelställen heraus.
In der Betrachtungsweise der möglichen Viruseinträge ist dieses ein weiteres Puzzleteil für das FLI, für die Politik und natürlich für die Kontrollbehörden.

Ein im Sperrbezirk befindlicher Putenbetrieb lagert den Mist gekeulter Tiere aus dem Stall auf dem Hof.
Ist dieses Verfahren gängige Praxis, wirkt überhaupt eine Desinfektion von Stall, Mist und Gerätschaften und wie wird der Stallmist entsorgt?
Es soll sich um Stallmist von bereits gekeulten Puten handeln, der mit einer Plane im Außenbereich abgedeckt wurde und nach Aussage der Freiwilligen Feuerwehr noch womöglich kontaminiert war.
Auch haben sich wahrscheinlich bereits Schadnager daran bedient, die sich von einer Plane sicherlich nicht abhalten lassen.

Könnten sich die Viren hierrüber aus den großen Tierstallungen heraus über Wildvögel-Infektionen bereits verbreitet haben?

Noch vor Kurzem wies der Landkreis Cloppenburg die FLI-Kritik an den Tierhaltern zurück. „Das FLI stochert im Nebel“, hieß es in einer Pressemitteilung.
Es sei „einseitig, nicht abschließend und zu kurz gegriffen“, die Übertragung auf lückenhafte Biosicherheitsmaßnahmen zurückzuführen.

Der Landkreis, weitere Behörden, der Geflügelwirtschaftsverband und die Politik haben sicherlich eine Menge aufzuarbeiten. Sind hier Konsequenzen zu ziehen?
Aus unserer Sicht ein Skandal; unter der Aufsicht und den Augen der zuständigen Behörden und unter Betrachtung der hier immer noch geltenden Aufstallpflicht
und die seit Monaten andauernden Diskussionen.

Zurück zum Seiteninhalt