Sentineltierhaltung - Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

1892 - 125 Jahre - 2017

Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Sentineltierhaltung

Sentinelhaltung
Antrag auf Erteilung der Erlaubnis auf Sentinelhaltung


Halter von Wassergeflügel (Enten, Gänse), die ihre Tiere auf überregionale Geflügelausstellungen verbringen, müssen gemäß der Geflügelpestverordnung (siehe auch weiter unten)  ihren Bestand vierteljährlich virologisch auf hochpathogenes aviäres Influenzavirus untersuchen lassen. Die Ergebnisse der virologischen Untersuchung sind dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen sowie 1 Jahr lang aufzubewahren.

Diese Untersuchungen sind nicht notwendig, wenn sogenannte Sentineltiere mit dem Wassergeflügel zusammen gehalten werden. Hierfür kommen Hühner und auch Puten in Betracht, da diese besonders empfindlich gegenüber dem H5/H7 Virus sind ( sie zeigen die Virusinfektion, bevor Enten und Gänse sichtbar erkranken.

Werden Enten oder Gänse im Freilauf gehalten, muss allerdings in jedem Fall jedes verendete Tier  unverzüglich dem zuständigen Veterinäramt zur virologischen Untersuchung eingereicht werden!

Die Anzahl der gehaltenen Sentineltiere ist abhängig von der Anzahl des Wassergeflügels!
Die genauen Auflagen  können Sie der Verordnung entnehmen.

Die Haltung von Sentineltieren ist unverzüglich dem Veterinäramt anzuzeigen.

Hierzu können Sie ein allgemeines Formblatt benutzen.

Es werden die Anzahl der einzelnen Geflügelarten eingetragen sowie die Summe aller Tiere.
Die erteilte Erlaubnis dann bitte aufbewahren.

Für die Genehmigung fallen ggf. Gebühren an. Diese sind je nach Verinäramt unterschiedlich hoch.
Evtl. im Vorfeld bei dem zuständigen Amt erfragen!
___________________________________________________________


Sentineltierhaltung als Alternative zur virologischen Untersuchung

Stand 19. Januar 2015:
Liebe Züchterinnen und Züchter,  

das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Gefügelverbringungsbeschränkungsverordnung im Sinne der Rasse- und Ziergeflügelzüchter geändert und die Sentineltierhaltung als Alternative zur virologischen Untersuchung in den Gesetzestext aufgenommen. Auch wenn im Januar schon viele Ziergeflügelschauen abgesagt werden mussten, ist die Änderung des Verordnungstextes für uns sehr wichtig, da wir damit rechnen müssen, dass der Zeitrahmen dieser Verordnung verlängert wird bzw. in Zeiten der Vogelgrippe Gültigkeit hat. Den Originaltext der Verordnung finden Sie hier.   

Dr. Michael Götz,
Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG

___________________________________________________________________________

Sentinelhaltung
Antrag auf Erteilung der Erlaubnis auf Sentinelhaltung


Halter von Wassergeflügel (Enten, Gänse), die ihre Tiere auf überregionale Geflügelausstellungen verbringen, müssen gemäß der Geflügelpestverordnung (siehe auch weiter unten)  ihren Bestand vierteljährlich virologisch auf hochpathogenes aviäres Influenzavirus untersuchen lassen. Die Ergebnisse der virologischen Untersuchung sind dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen sowie 1 Jahr lang aufzubewahren.

Diese Untersuchungen sind nicht notwendig, wenn sogenannte Sentineltiere mit dem Wassergeflügel zusammen gehalten werden. Hierfür kommen Hühner und auch Puten in Betracht, da diese besonders empfindlich gegenüber dem H5/H7 Virus sind ( sie zeigen die Virusinfektion, bevor Enten und Gänse sichtbar erkranken.

Werden Enten oder Gänse im Freilauf gehalten, muss allerdings in jedem Fall jedes verendete Tier  unverzüglich dem zuständigen Veterinäramt zur virologischen Untersuchung eingereicht werden!

Die Anzahl der gehaltenen Sentineltiere ist abhängig von der Anzahl des Wassergeflügels!
Die Haltung von Sentineltieren ist unverzüglich dem Veterinäramt anzuzeigen.

Hierzu können Sie unser   Formblatt benutzen (bitte hier herunterladen).

Es werden die Anzahl der einzelnen Geflügelarten eingetragen sowie die Summe aller Tiere.

Die erteilte Erlaubnis dann bitte aufbewahren.

(Achtung: Für die Genehmigung fallen ggf. Gebühren an.
Diese sind je nach Verinäramt unterschiedlich hoch. Evtl. im Vorfeld bei dem zuständigen Amt erfragen!)
Download
Antrag / Anzeige Sentinelhaltung
Antrag auf Sentinelhaltung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 63.6 KB
Download


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü