Geflügelpest - Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

1892 - 125 Jahre - 2017

Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e.V.

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Geflügelpest



Stets aktuelle Neuigkeiten, mit einer neutralen und offenen Sichtweise zum Thema,
aus der Nordwest-Zeitung Oldenburg:
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04.10. Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2017

31.08. Freiland- und Hobbygeflügelhalter - die eigentlichen Opfer der jüngsten Geflügelpest

12.06. Wörther Geflügelzüchter kämpften erfolgreich gegen Massenkeulung.

03.06. Meyer: „Wir brauchen Ausnahmen für Kleinhalter“ - Gespräch mit Landwirtschaftsminister über Auswirkungen der Vogelgrippe

12.05. Fragebogen zu den Auswirkungden der Stallpflicht

14.04. Öffentliche Reaktion des Landesverbandes zum Artikel der Nordwest-Zeitung "Einsatz mit Forken und Gummistiefeln"

08.04. Pressemitteilung Landesverband Weser-Ems

13.02. Flächendeckende Aufstallung nur noch in Landkreisen mit hoher Geflügeldichte

23.01. "Es tut weh, die Tiere so leiden zu sehen"

28.12. Pressemitteilung LV Weser-Ems zur aktuellen Situation

15.12. Pressemitteilung LV Weser-Ems zur aktuellen Situation

10.12. "Die Stallpflicht ist schädlich"

23.11. Pressemitteilung LV Weser-Ems zur aktuellen Situation

11.11. Keine überregioalen Veranstaltungen LV-Schau Weser-Ems nach aktuellem Stand abgesagt.

18.06. Sentinelhaltung

03.05. Neue Tierschutzbeauftragte für Niedersachsen (Nordwest-Zeitung)

08.02. Vor zehn Jahren kam die Vogelgrippe nach Deutschland Bericht aus der Nordwest-Zeitung vom 08.02.

20.10. Sentineltierhaltung als Alternative zur virologischen Untersuchung

25.09. "Züchter in Sorge vor Vogelgrippe" Zeitungsartikel Grafschafter Nachrichten

28.07. Vogelgrippe: Beobachtungsgebiet auch im LK Osnabrück

27.07. Hoch pathogene Form der aviären Influenza H7N7 im Landkreis Emsland

11.06. Vogelgrippe in einem Legehennenbetrieb Herzlake

05.06. Geflügel-Zeitung berichtet über LV-Antrag z.Vogelgrippe

22.05. Vogelgrippe - Bericht aus der Geflügel-Börse

11.04. Nds.Minister Meyer: "Tiere sind keine Wegwerfware."

05.03. Vogelgrippe - Bundeswehrreservisten üben Ernstfall

23.11.2016:
Pressemitteilung LV Weser-Ems

11.11.2016 Nachmittags:
Die Genehmigungen für die überergionalen Veranstaltungen für Geflügel werden ab der 46. KW durch das LAVES widerrufen.

11.11.2016 Mittags:
Die LV-Schau in Osnabrück kann nachwievor stattfinden.

10.11.2016 Nachmittag:
Andere Landkreise ziehen nach und veranlassen die Aufstallung.

11.11.2016:
Presseerklärung Geflügelwirtschaft ist in hohem Maße alarmiert und fordert bundesweite Stallpflicht für alle Geflügelbestände.

10.11.2016 Mittags:
Der Landkreis Emsland hat eine Allgemeinverfügung angewiesen, sämtliches gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner,
Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ab sofort einzustallen.
Ausstellungsverbote oder Verbringungsverbote seien aktuell nicht vorgesehen.

10.11.2016 am Vormittag:
Ministerium beobachtet Entwicklung mit Sorge. Tiere sollen aufmerksam beobachtet werden.
Die Geflügelhalter im Land sollten bei unklaren Krankheits- und Todesfällen in ihren Ställen sofort Tierärzte zurate ziehen.
Eine Stallpflicht sei derzeit aber nicht geplant.



Es sind unbedingt weiterhin Vorsichtsmaßnahmen angezeigt. Geflügel bitte nur an Stellen füttern, die für Wildvögel unzugänglich sind.
Die Tiere dürfen auch nicht mit Oberflächenwasser getränkt
werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann,
ist für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.





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Leichte Form der Vogelgrippe in einem Legehennenbetrieb in Herzlake festgestellt [Klick]

Geflügel-Zeitung berichtet über den Antrag des LV Weser-Ems zur Vogelgrippe [Klick]

22.05.2015 Geflügel-Börse "Vogelgrippe: Erhaltungszüchter als Opfer verfehlter Politik" [Klick]

09.04.2015      Nordwest-Zeitung Oldenburg "Unsere Tiere müssen nach draußen" [Klick]

05.03.2015 Bundeswehrreservisten üben Ernstfall / Zeitungsausschnitt Nordwest-Zeitung vom 05.03.2015 [KLICK]
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BDRG-Newsletter 2015/03.  

Spitzengespräch mit dem Bundesministerium
für Ernährung und Landwirtschaft

Ergbnis des des Fachgespräches mit Frau Staatsministerin Dr. Flachsbarth über „artgerechte Erhaltungszuchten“.

Der Präsident des Bundes der Deutschen Rassegeflügelzüchter Christoph Günzel, der 1.Vizepräsident Egon Dopmann und der Tier- und Artenschutzbeauftragte
Dr. Michael Götz sowie der frühere Bundestagsabgeordnete Peter Götz, der den Termin vermittelt hatte, führten am 26. Januar im Bundesministerium für Ernährung
und Landwirtschaft in Berlin mit Frau Staatsministerin Dr. Flachsbarth ein Fachgespräch über „artgerechte Erhaltungszuchten“. Ziel der Besprechung war, auf die besondere Problematik hinzuweisen, dass sehr viele Gesetze und Verordnungen für das Wirtschaftsgeflügel gemacht werden deren Vorgaben von unseren Erhaltungszuchten in der
Praxis nicht erfüllt werden können und deshalb oft zur Zuchtaufgabe führen. Auf die damit verbundenen schwerwiegenden
Folgen für die Biodiversität und die artgerechte Produktion von Geflügelprodukten für den Eigenbedarf wurde von den Verbandsvertretern besonders hingewiesen.

Frau Staatssekretärin Dr. Flachsbarth zeigte viel Verständnis für die Sorgen der Rassegeflügelzüchter. Sie signalisierte, dass sie bei den Problemen praktische Durchführung
der Impfung gegen die Newcastle Krankheit und Durchführung von Geflügelmärkten im Freien nach vertretbaren Lösung suchen werde. Auch die Möglichkeit der Teilnahme von Züchtern aus benachbarten Kreisen in anderen Mitgliedsstaaten bei regionalen Ausstellungen und Rassegeflügelmärkte ohne verschärfte Auflagen wird im Ministerium geprüft.

Nachdem die Stallpflicht für viele Zuchten verheerende Folgen hat, bleibt die Hoffnung, dass möglichst bald für Rasse- und Ziergeflügelzüchter andere praktikablere Biosicherheitsmaßnahmen gefunden werden.

Seit fast zwei Jahren verbieten einige bayrische Behörden durch eine massive Verschärfung einer EU Richtlinie den Verkauf von Rassegeflügel an Ausländer aus benachbarten europäischen Mitgliedsstaaten. Die Staatssekretärin hat eine Klärung der Interpretation der Richtlinie durch das Bundesministerium in Aussicht gestellt.

Thema des in einer angenehmen Atmosphäre stattgefundenen Gesprächs war auch der immer noch nicht in Gang gekommene gewerbliche Einzeltiertransport von Geflügel. Die Unterstützung des Bundesministeriums hat dazu geführt, dass im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Tierseuchen- und Tierschutzreferenten mit dem neu entwickelten Karton die gewerblichen Transporte wieder möglich sind. Bedauert wurde, dass ein flächendeckender Transport in Deutschland immer nach wie vor nicht gewährleistet ist, da einzelne wichtige Übergabestellen durch die Blockadehaltung ihrer zuständigen Veterinärämter noch keine Genehmigung erhalten haben. Durch den deutschen Föderalismus und die Eigenständigkeit der Ämter in den verschiedenen Bundesländern ist aber eine direkte Anweisung des Ministeriums an diese Ämter nicht möglich. Seit Monaten kämpft der BDRG auch bei diesen örtlichen Ämtern für die Erteilung der notwendigen Genehmigungen, was aber nur
schleppend vorankommt.

Abschließend bedankte sich der BDRG bei Frau Dr. Flachsbarth sehr herzlich für die rasche Änderung der Geflügelverbringungsbeschränkungsverordnung im Sinne der Rassegeflügelzüchter. Es wurde vereinbart, im Kontakt zu bleiben.

Dr. Michael Götz

Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG


Impressum: Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter, Erlenbruchstraße 20, 63071 Offenbach am Main

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Sentineltierhaltung als Alternative zur virologischen Untersuchung
Stand 19. Januar 2015:
Liebe Züchterinnen und Züchter,

das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Gefügelverbringungsbeschränkungsverordnung im Sinne der Rasse- und Ziergeflügelzüchter geändert und die Sentineltierhaltung als Alternative zur virologischen Untersuchung in den Gesetzestext aufgenommen. Auch wenn im Januar schon viele Ziergeflügelschauen abgesagt werden mussten, ist die Änderung des Verordnungstextes für uns sehr wichtig, da wir damit rechnen müssen, dass der Zeitrahmen dieser Verordnung verlängert wird bzw. in Zeiten der Vogelgrippe Gültigkeit hat. Den Originaltext der Verordnung finden Sie hier.

Dr. Michael Götz,
Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG

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Nds.ML Hannover,den 26.01.2015
203- HPAI H5N8 MV
Adressaten siehe Verteiler

Betreff: Erneuter Ausbruch von H5N8 hochpathogen in MV
MV hat informiert , dass es einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest H5N8 hochpathogen in Mecklenburg-Vorpommern, Landkreis Vorpommern-Greifswald,
im Umkreis von 1,4 km vom Stadtpark Anklam entfernt bei einem Kleintierhalter gibt.
Die notwendigen Schritte wurden seitens des Landkreises und des LKZ eingeleitet. Sobald neue Informationen vorliegen, werden Sie umgehend informiert.
Die Verbände werden gebeten ihre Mitglieder entsprechend zu unterrichten.
Im Auftrage
Dr. Kölling
z.Vg.





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